Modulare Schulpraxiseinbindung als Ausgangspunkt zur individuellen Kompetenzentwicklung

MINT-spezifische Problemlöse- und Modellbildungsprozesse heterogener Gruppen diagnostizieren und reflektieren

Der immer weiter fortschreitenden Leistungsheterogenität im Bildungssystem zu begegnen, ist eine umfassende Aufgabe. Ein Ansatzpunkt besteht darin, allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihren persönlichen Lernvoraussetzungen, adäquate Zugänge zu den zu bearbeitenden Inhalten zu ermöglichen.
Ziel des Dissertationsvorhabens ist es, empirisch abgesicherte Kriterien zur Erstellung von schriftlichen Arbeitsaufträgen für das Arbeiten mit heterogenen Lerngruppen in naturwissen¬schaftlichen Kontexten zu entwickeln. Hierbei wird beispielsweise der Einsatz von Sprache, Piktogrammen und Filmen berücksichtigt. Im ersten Schritt werden Lernmaterialien entwickelt, die einen produktiven Umgang mit der Heterogenität initiieren. Dazu werden experimentell umsetzbare Aufgabenstellungen ausgewählt, diese anhand theoretischer Überlegungen differenziert ausgearbeitet und schließlich praktisch erprobt sowie evaluiert. Im zweiten Schritt wenden Lehramtsstudierende die einzelnen Differenzierungsvarianten der Lernmaterialen im Rahmen von Schülerlabortätigkeiten an. Die Analyse und Auswertung der von Lehramtsstudierenden durchgeführten Maßnahmen sollen zur Kompetenzförderung hinsichtlich der Gestaltung und passgenauen Anwendung von differenzierten Arbeitsmaterialien beitragen.

 

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Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01JA1605 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Ein Projekt der Universität Koblenz Landau


Prof. Dr. Björn Risch
Teilprojektleiter

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Annika Endres
Doktorandin

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