Modulare Schulpraxiseinbindung als Ausgangspunkt zur individuellen Kompetenzentwicklung

Schwerpunkt II: Phasenübergreifende Entwicklung professioneller Kompetenz

Ziel des Schwerpunktes II ist die Förderung der Selbstreflexivität hinsichtlich der beruflichen Anforderungen, die zur Ausbildung einer professionellen Identität beitragen sollen. Dazu findet in (Vor)-Kursen zum Studium eine Auseinandersetzung mit Studien- und Berufswahlmotiven statt, die sowohl Einstellungen und Kompetenzen zu Beginn des Studiums, als auch, im Zeitverlauf, in Vorbereitung des späteren Vorbereitungsdienstes, erfassen sollen. Ausgehend von Ergebnissen der studentischen Selbsteinschätzungen werden nachfolgend Angebote zur individuellen Professionalisierung entwickelt, die eine Auseinandersetzung mit der eigenen Berufsrolle fördern sollen. Darüber hinaus erfolgen kontinuierliche, systematische Reflexionen schulpraktischer Erfahrungen im gesamten Verlauf des Studiums, in denen sowohl theoretische als auch berufspraktische Aspekte thematisiert werden, so dass eine stärkere Theorie- und Praxisverzahnung erfolgt. Methodisch wird dazu ein biografisch -reflexiver Ansatz verfolgt. Ein Mentoringsystem mit berufstätigen Lehrpersonen ist außerdem ebenso geplant, wie spezifische Beratungsangebote.

Teilprojekte des Schwerpunktes II

Berufsrollenreflexion und persönliche Entwicklung von Lehramtsstudierenden

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Die Reflexion der Berufsrolle „Mathematiklehrkraft“ und insbesondere die Reflexion der eigenen professionellen Identität können als generische Komponenten guten Unterrichts angesehen werden (vgl. Kortenhagen et al. 2002). So ist auch die reflektierte Handlungskompetenz ein ausgewiesener Aspekt professionellen Lehrerhandelns (vgl. Helmerich, Hoffart 2014). Mithilfe der Maßnahmen des Teilprojekts soll...

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Heterogenität als Ausgangspunkt für Professionsentwicklung

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Der Übergang von der schulischen zur universitären Mathematikausbildung wird von den meisten Studienanfänger/inne/n als akute Problemschwelle empfunden (Fischer, Heinze, Wagner 2009). Diese Schwierigkeiten resultieren zum einen aus den verstärkten Anforderungen an das mathematische Grundwissen, welches zum Teil in der eigenen Schulausbildung nicht oder nicht nachhaltig vermittelt wurde. Zum anderen...

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Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01JA1605 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Ein Projekt der Universität Koblenz Landau